Von den Zeiten

Von den Zeiten

Bildnachweis: werner fürstberger

Für jeden ernsthaften Christen ist es neben dem gewissenhaftem Studium des Wortes Gottes wichtig, die geschichtliche Entwicklung der Christenheit von den ersten Tagen  bis in die Gegenwart ausreichend zu kennen um die gegebenen Tatsachen realistisch einordnen zu können. Denn jenes Geschehen wird meist vom kirchlichen Standpunkt aus dargestellt – keineswegs aber objektiv beurteilt.

Für die wahren Nachfolger Jesu bleibt die Beschäftigung mit der Geschichte niemals ohne Lohn und  Segen, weil die Leiden und Kämpfe, die Grundsätze und Ziele der wirklich an Christus Gläubigen früherer Zeiten sich allemal als lehrreich und förderlich erweisen zum Verständnis unserer gegenwärtigen und künftigen Bedürfnisse und Aufgaben.

Es ist aber heute mehr denn bedauerlich, dass viele Christen, die aktuell als Nachfolger jener Gläubigen in demselben Kampf des Glaubens stehen sollten, so wenig wissen von der Geschichte der Glaubenskämpfe und des Leidensweges der Jünger Christi in früheren Zeiten. Ansonsten würde unser geistliches Urteil viel klarer und unser Weg viel trittsicherer sein in den Wirren der Gegenwart und das konsequente Bleiben auf dem rechten, dem schmalen Weg hinter der Engen Pforte, nämlich Christus allein.
Der Märtyererspiegel Band 1

Der blutige Schauplatz oder Märtyrerspiegel der Taufgesinnten oder wehrlosen Christen

Dieser Teil enthält, nebst der Geschichte der Märtyrer, ihre Reden, Briefe und Bekenntnisse, sowie auch die Geschichte der christlichen Taufe, von der Apostel Zeit an bis auf das Jahr 1600. Früher aus verschiedenen glaubwürdigen Chroniken, Nachrichten und Zeugnissen gesammelt, und in holländischer Sprache herausgegeben von Thielemann Jantz van Braght, nun aber sorgfältig übersetzt und zum vierten Male ans Licht gebracht.

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Der Märtyererspiegel band 2

Der blutige Schauplatz oder Märtyrerspiegel der Taufgesinnten oder wehrlosen Christen

Märtyerzeugnisse ab dem Jahr 1525

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Alvin J. Schmidt ist emeritierter Professor für Soziologie am Illinois College in Jacksonville, Illinois. Er ist Autor mehrer Bücher, u.a.  The Great Divide: The Failure of Islam and the Triumph of the West  und war beratender Herausgeber des Dicionary of Cults, Sects, Religions and the Occult.

Erhältlich:
https://www.resch-verlag.com/product/wie-das-christentum-die-welt-veraenderte-menschen-gesellschaft-politik-kunst-182.html

Aus dem Inhaltsverzeichnis

Kap. 1 Das frühe Christentum unter den römischen Kaisern
Kap. 2 Einstellungen zum menschlichen Leben
Kap. 3 Die Ethik von Sexualitiät und Ehe
Kap. 4 Rolle und Status der Frauen
Kap. 5 Christliche Nächstenliebe gestern und heute
Kap. 6 Ursprung und Entwicklung des Krankenhauswesens
Kap. 7 Meilenstein im Bildungswesen:
         Der Einfluss des Christentums
Kap. 8 Christliche Wegbereiter der Wissenschaft
Kap. 9 Arbeit und Wirtschaft bei Heiden, Juden & Christen
Kap. 10 Freiheit und Gerechtigkeit
Kap. 11 Einige prominente Gegner der Sklaverei in Amerika
Kap. 12 Christliche Kunst und Architektur
Kap. 13 Meilensteine der Musik in der christlichen Ära
Kap. 14 Meilensteine der Literatur
Kap. Einige bekannte christliche Begriffe und Symbole
         Redewendungen mit christlichen Wurzeln

 

Diese Leseprobe wurde uns freundlicherweise vom Resch-Verlag, Dr. Ingo Resch GmbH zur Verfügung gestellt. Diese PDF-Datei ist urheberrechtlich geschützt und darf weder kommerziell weiter verwendet noch im Internet  veröffentlicht werden. Sie ist deshalb Passwort geschützt.

In Europa findet ein starker kultureller Wandel statt. Dies nicht nur vor dem Hintergrund einer multikulturellen Gesellschaft, sondern auch weil uns die enge Verzahnung der europäischen Kultur mit dem Christentum immer weniger bewusst ist. Gerade Errungenschaften, die als modern und aufgeklärt gepriesen werden, wurzeln meist in christlichem Gedankengut und unterscheiden aus diesem Grund die europäisch geprägten Kulturen von anderen Kulturen der Welt. Diese Erkenntnis ist deshalb wichtig, weil sich in offenen Gesellschaften Kulturen ändern, doch es ist entscheidend von welcher Basis und in welche Richtung Veränderungen erfolgen.

Deshalb sind die Forschungsergebnisse des amerikanischen Soziologen Alvin J. Schmidt, der am Illinois College gelehrt hat, besonders aufschlussreich. Schmidt beschreibt den Einfluss des Christentums im Kontext mit der geschichtlichen Entwicklung und belegt, in welchen Bereichen das Christentum die abendländische Kultur geprägt hat. Gerade im Vergleich der Situation zur Zeit von Jesus und heute, z. B. bei den Menschenrechten, der Moralvorstellungen, des Ehe- und Frauenverständnisses und der sich durch das Christentum ergebenden tiefgreifenden Veränderungen, wird die revolutionäre Wirkung der Botschaft von Jesus deutlich, die an ihrer Sprengkraft nichts eingebüßt hat, sondern im Gegenteil. Entsprechend haben sich auch die Gesellschaftsordnung und das Recht geändert. Aber Schmidt geht weiter.

Er zeichnet auf, wie das Weltverständnis des Christentums wissenschaftlicher Forschung breite Bahn brach, und wie Kunst, Architektur, Musik sowie Literatur durch das Christentum geprägt wurden.

In seinem Einführungskapitel verdeutlicht er an Hand einiger markanter Beispiele, wie sich Menschen in ihrer Persönlichkeit durch die Annahme dieses Glaubens verändert haben. Ein solcher Gedanke ist nicht un-wichtig, geht er doch auf das Eigentliche des Christentums ein und verdeutlicht, dass es Menschen und nicht anonyme Mächte sind, die mit ihrer Haltung und Gesinnung Kulturen prägen. Das betrifft nicht nur karitative oder soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten und Waisenhäuser, sondern auch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht für Jungen und Mädchen, die Bildung durch Universitäten sowie die Abschaffung der Sklaverei.

Wer sich die heute drängenden Fragen stellt, wie eine Wirtschaftsordnung gestaltet sein sollte, findet gerade im Christentum die entscheidenden Fundamente: Freiheit, Verantwortung und Arbeitsethos. Trotz der sorgfältigen Recherche und des wissenschaftlichen Anspruches liest sich dieses Buch eher wie ein spannender Roman. Dem Leser wird deutlich, auf welchem Fundament unsere Kultur steht. Das ist wichtig, wollen wir tragfähige Antworten für die Zukunft finden.

Auch der Nichtchrist wird den unschätzbaren Wert des Christentums auf unser tägliches Leben erkennen, weil viele als modern und säkular gepriesenen Werte der christlichen Botschaft entstammen. Bei einem Verkennen dieses Zusammenhanges und einer Preisgabe der christlichen Grundlage werden fatale Folgen nicht ausbleiben. Denn wenn wir nicht mehr wissen, warum manches so sein sollte, wird es aufgegeben. Schmidt bringt auch dafür zahlreiche Beispiele.